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TECHNIKTIPP: KONTROLLE DER FAS-KALIBRIERUNG BEI AUSTAUSCH DES FAHRWERKSYSTEMS

Gepostet am 25.06.2019

Neuwagen werden mit immer mehr Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die teilweise auch vom EU-Recht gefordert werden, u. a. Notbrems- (AEBS) und Spurhalteassistenzsysteme sowie automatische Geschwindigkeitsregelung. Um die ordnungsgemäße Funktion von Fahrerassistenzsystemen zu gewährleisten, müssen diese softwareseitig ausgerichtet bzw. kalibriert werden. Ob eine Kalibrierung erforderlich ist und was diese kostet, wird bei einer vorangehenden Kontrolle festgestellt.

Bei Einbau eines neuen Fahrwerksystems z. B. schreibt der Fahrzeughersteller die Kontrolle der Kalibrierung dieser Fahrerassistenzsysteme vor. Der Grund hierfür ist, dass die genaue Ausrichtung der Kamera- und Radarsysteme gegenüber der Umgebung je nach Fahrzeughöhe variieren kann. Eine Abweichung der Kamera- und Radarsystemposition von nur wenigen Millimetern reicht aus, um bei der Voraussicht über 20, 30 oder noch mehr Meter enorme Abweichungen zu verursachen. Um diese Abweichungen zu beheben, ist eine Kalibrierung erforderlich.

Sicherer Einsatz von Fahrerassistenzsystemen
Die Beweggründe für den FAS-Einsatz sind Verkehrssicherheit, Komfort, Kostensenkungen (materielle und immaterielle Schäden) aber auch die optimale Nutzung des öffentlichen Raums, indem beispielsweise der Verkehrsstrom optimiert wird. Obwohl gemeinhin noch vieles unbekannt ist und viel Unwissenheit in Bezug auf FAS besteht, verlassen sich immer mehr Autofahrer auf diese neuen Systeme. Umso wichtiger ist es, dass die Fahrerassistenzsysteme entsprechend kalibriert werden. Wir halten uns daher an die Vorschriften der Fahrzeughersteller. Zusätzliche Kosten für eine FAS-Kalibrierung werden im Angebot aufgeführt. Bitte achten Sie hierauf, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Victor Benno