VB Airsuspension
Nachrichten

E-NEWS November 2012

Gepostet am 05.11.2012

 

Vorwort der Geschäftsführung

In den letzten E-News von VB-Airsuspension konnte ich Ihnen mitteilen, dass in unserem Unternehmen große Veränderungen stattgefunden haben. Die Zeit steht nicht still und wir haben uns in der Zwischenzeit ein wenig daran gewöhnt, dass Eric Bruil nicht mehr da ist. Seine Aufgaben wurden inzwischen auf alte und neue Mitarbeiter verteilt. Des Weiteren haben wir in allen Abteilungen einige neue Mitarbeiter eingestellt und die ersten Anzeichen für Fortschritt und höhere Kapazitäten sind nun schon zu sehen.
 
Wir wachsen stetig weiter und jeden Tag stehen wir vor neuen Herausforderungen, die wir jedes Mal wieder gemeinsam anpacken und versuchen, schnellstmöglich zu einem guten Abschluss zu bringen. Alles unter dem Motto „making everyday smoother“.
 
 
Unsere Logistik wurde angepasst, die neue Montagelinie läuft nun wie geschmiert und die alte Montageabteilung wurde zwischenzeitlich komplett verlegt. Die Mauern dieser alten Montageabteilung haben Platz gemacht, sodass hier nun die neue Verpackungslinie getestet und weiter ausgebaut werden kann. Den Bau der neuen Kantine möchten wir noch dieses Jahr in Angriff nehmen, sodass wir Anfang nächsten Jahres auch hier einen Schritt vorwärts gekommen sein werden. Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter liegt mir sehr am Herzen. Bei VB-Airsuspension wird hart gearbeitet und die Mitarbeiter verdienen also auch ordentliche Arbeitsbedingungen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
 
 
Unsere Testabteilung wurde in der Zwischenzeit um eine Klimakammer und verschiedentliche zusätzliche Testgeräte erweitert.
 
 
 
Kurz gesagt ist VB-Airsuspension sehr geschäftig und es geschieht ziemlich viel: Lauter schöne Dinge, auf die wir stolz sind.
 
 
 
Wie viele von Ihnen wissen, bin ich 2009 bei der Rallye Dakar als „Rookie“ mitgefahren. Das war an sich schon ein Abenteuer. Auch 2013 lässt sich VB-Airsuspension bei der Rallye Dakar wieder auf ein großes Abenteuer ein. Mehr darüber erfahren Sie weiter unten.
 
 
 
Ich hoffe, dass ich Sie hiermit wieder ein wenig über den Handel und Wandel von VB-Airsuspension auf den Stand der Dinge bringen konnte. Bis zum nächsten Mal.
 
 

Herzliche Grüße
Iginio Voorhorst, CEO der VB-Firmengruppe

 

 

Vollluftfederung beim neuen Mercedes-Benz Citan

 
Am 31. August und 1. September 2012 war es dann so weit: Der jüngste Spross der Mercedes-Benz-Familie, der Mercedes-Benz Citan, wurde eingeführt.
In diesen zwei Tagen in Kopenhagen erhielten die „Partner“ von Mercedes-Benz die Möglichkeit, das Fahrzeug genauer in Augenschein zu nehmen und selbstverständlich auch die nötigen Testrunden zu drehen.
 
Selbstverständlich war VB-Airsuspension an diesen beiden Tagen auch mit dabei. Wir machten optimal Gebrauch von der Möglichkeit, den Mercedes-Benz Citan Probe zu fahren.
 
 
Nach den Probefahrten mit dem Mercedes-Benz war sofort klar, dass im Bereich Fahrwerksystem noch ein großes Weiterentwicklungspotenzial besteht.
Daher hat sich das Team von VB-Airsuspension unverzüglich an die Arbeit gemacht, um eine Vollluftfederung für die Hinterachse des jüngsten Sprosses der Mercedes-Benz-Familie zu entwickeln. Inzwischen ist ein spezieller MB Citan-Bausatz verfügbar und die ersten Bausätze sind auch schon verkauft.
 
 
In Bälde kann VB-Airsuspension für alle Lieferwagentypen von Mercedes-Benz eine Vollluftfederung für die Hinterachse mit den jeweiligen Freigaben von Mercedes-Benz liefern.
 
 
 
 
 
VB-Airsuspension führt Versuche auf dem Hydropulsprüfstand durch

In den letzten Wochen hat das Engineeringteam von VB-Airsuspension verschiedene Versuche mit einer neuen Luftfederung auf dem Hydropulsprüfstand (auch Straßensimulator genannt) durchgeführt. Der Prüfstand kann ein reproduzierbares Testprogramm durchlaufen, das – wie der Name dies schon vermuten lässt – exakt tatsächlichen Straßenabschnitten oder einer theoretischen Straßenunebenheit entspricht. In das Testprogramm wird ein zuvor erfasster und vermessener Straßenabschnitt oder ein zuvor festgelegtes theoretisches Programm eingegeben. Durch die exakte Wiederholgenauigkeit können in sehr kurzer Zeit unabhängig von Fahrer, Witterung, Verfügbarkeit von Teststrecken und anderen Dingen, die Praxisversuche regelmäßig nachteilig beeinflussen können, viele Tests durchgeführt werden. Bei den Hydropulsversuchen können in einem Tag die Tests durchgeführt werden, die auf einer Teststrecke bis zu fünf Tage in Anspruch nehmen können, was einen enormen Effizienzvorteil darstellt.
 
 
Wie Sie dies von VB-Airsuspension gewohnt sind, sind wir ständig dabei, unsere Luftfederungssysteme zu verbessern und zu optimieren. Deshalb haben wir mehrere Tests auf dem Hydropulsprüfstand durchgeführt, um unser Fahrwerksystem im Hinblick auf Komfort, Stabilität, Fahrverhalten und unter vielen anderen Gesichtspunkten weiter zu verbessern.
 
 
Unten sehen Sie ein Foto des VB-Airsuspension-Teams, das die Tests durchgeführt hat. Wenn Sie auf diesen Link klicken, sehen Sie einen kurzen Film auf unserem YouTube-Kanal.






 
VB-Airsuspension beim Dakar Pre-Prolog

Am Sonntag, den 11. November 2012, ist es wieder soweit: RTL GP organisiert auf dem Eurocircuit in Valkenswaard den 9. Dakar Pre-Prolog.
 
Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten Jahre werden sich die Teilnehmer der Rallye Dakar auch dieses Jahr wieder der Öffentlichkeit vorstellen. Die Rallye Dakar startet am 5. Januar 2013 in Lima (Peru). Die Fahrer überqueren danach die Anden nach Argentinien und von dort wieder zurück über die Anden, um zwei Wochen später, am 20. Januar 2012, die Rallye in Santiago (Chile) zu beenden.

Dieses Jahr wird VB-Airsuspension nicht nur mit drei Renntrucks teilnehmen, die mit einer VB-FullAir-4C-Luftfederung ausgestattet sind. Auch ein VW Amarok und ein Toyota Land-Cruiser mit Fahrwerksystemen von VB-Airsuspension werden beim Dakar Pre-Prolog am Start sein. Darüber hinaus hat VB-Airsuspension zusammen mit dem Dakar Press Team und der Veth Carrosseriefabriek einen Stand auf dem Eurocircuit während des Dakar Pre-Prolog.

 





 
Ich darf mich kurz vorstellen:

Kees Dute – Process Engineer

Mein Name ist Kees Dute und ich bin 23 Jahre alt und in Beltrum geboren und aufgewachsen. Ich bin mit Marije zusammen, lebe aber noch zu Hause bei meinen Eltern. Meine Hobbys sind: Fußball spielen, Festzugwagen bauen und an Autos schrauben – vor allem an VW Käfern.
 
Nach meinem VWO-Schulabschluss studierte ich an der Fachhochschule in Arnheim Kraftfahrzeugtechnik mit dem Schwerpunkt Automotive Development. Nach dreieinhalb Studienjahren ging ich zu VB-Airsuspension, um meine Abschlussarbeit zu machen. Die Aufgabe war, eine neue, im Vergleich zu heute verbesserte Generation luftgefederter McPherson-Federbeine für die Vorderräder zu entwickeln. Die Arbeit an dieser Aufgabe hat mir viel Spaß gemacht und ich habe mit einer guten Note abgeschlossen. Anfang Juni dieses Jahres habe ich meine Diplomprüfung als Automotive Engineer abgelegt und wurde danach von VB-Airsuspension gefragt, ob ich bleiben möchte. VB-Airsuspension bot mir eine im Unternehmen neu geschaffene Stelle als Process Engineer an.
 
Als Process Engineer sitze ich an der Schaltstelle zwischen dem Engineering und der Abteilung Operations. Ich sorge dafür, dass der Prozess vom Engineering bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Produkt das Haus verlässt, möglichst optimal und effizient abläuft. Tägliche Arbeiten, die ich dabei verrichte, sind die Herstellung, Verwaltung und Optimierung von Produktionsmitteln, die Erstellung von Montageanleitungen und die Entwicklung von Sonderwerkzeugen. Dabei bin ich die erste Anlaufstelle für die Abteilung Operations bei allgemeinen Fragen im Bereich Montage.




 
Technischer Tipp
 
Probleme mit der Elektrik

Der Winter kommt näher und damit auch Streusalz und schlechtes Wetter.

Häufig beginnen dann auch die kleinen Probleme mit schlecht funktionierender oder nicht funktionierender Elektrik. Ursachen dafür können die Verwendung von nicht wasserdichten Steckern und falsche Verkabelungen sein.
 
Es beginnt schon bei der Installation, die ordentlich ausgeführt werden muss. Beim Einbau in ein Fahrzeug müssen die Kabel richtig befestigt werden. Stecker müssen z. B. immer fest sitzen und dürfen nicht am Kabel baumeln.
Anderenfalls bewegen sich die Kabel bei der Fahrt zu stark bzw. schwingen. Da die Kabelisolierung mit der Zeit unflexibler wird, können Risse in der Ummantelung entstehen, durch die Feuchtigkeit und Streusalz in die Kabel eindringen können und die Kabel korrodieren.
 
Wenn festgestellt wird, dass ein wasserdichter Stecker korrodiert ist, sollten zuerst die Kabel an beiden Steckerseiten inspiziert werden, anstatt den Fehler sofort beim Stecker zu suchen.

 
Auch die Verwendung von Kabelschläuchen kann Störungen verursachen. Wenn die Kabel in den Kabelschläuchen zu viel Bewegungsspielraum haben, können sie durch scharfe Kanten innen im Kabelschlauch beschädigt werden. Die Feuchtigkeit, die sich in einem Kabelschlauch hält, kann natürlich ebenfalls zu Störungen führen. VB-Airsuspension rät, nur weiche Kabelschläuche oder vergleichbare Materialien an den Stellen zu verwenden, an denen die Kabel in die Nähe von scharfen Kanten kommen oder hohen Temperaturen ausgesetzt sind.

 
Die Kabel sind daher stets gut zu befestigen. Es geschieht leider immer noch viel zu häufig, dass damit sehr nachlässig umgegangen wird. Ein Tipp für die Verkabelung ist also:

 
- Nicht an rotierenden Teilen befestigen
- Nicht an Bremsleitungen befestigen
- Stromkabel mindestens in einem Abstand von 10 cm vom ABS/ESP-Ventilblock führen
- Kabel nicht an der Originalverkabelung des Fahrzeugs anschließen, es sei denn, dass dies in der Montageanleitung ausdrücklich zugelassen ist. Die Aufhängungsklammern des Herstellers sind für seinen Kabelbaum ausgelegt und deshalb nicht immer geeignet, das zusätzliche Gewicht unseres Kabelbaums zu tragen.
 
 
Wenn Sie im Winter kontrollieren möchten, warum z. B. die Batterie jedes Mal leer wird und Sie nicht wissen, wie Sie dies messen können: Entfernen Sie jeweils ein Bauteil der Anlage und prüfen Sie dann, ob die Batterie wieder leer wird. Wenn Sie nicht sicher wissen, wo der Fehler liegt, ziehen Sie kurz an den Kabeln (natürlich nicht zu fest). Es kann sein, dass die Kabel in den Steckern korrodiert sind und/oder Probleme aufgrund von Übergangswiderständen auftreten.

 
Viele Probleme ergeben sich im Winter aufgrund eines schlechten Masseanschlusses. Kontrollieren Sie an den Massepunkten, ob diese korrodiert sind und säubern Sie die Massepunkte. Häufig ist das Problem damit schon behoben.
 
 
 

Victor Benno